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On-Premise

Was bedeutet On-Premise?

Der Begriff On-Premise bezieht sich auf die Bereitstellung von Softwareanwendungen oder IT-Infrastruktur, die lokal in den Räumlichkeiten eines Unternehmens betrieben wird, im Gegensatz zu einer cloudbasierten oder anderweitig extern gehosteten Lösung.

 

Wichtige Merkmale von On-Premise-Lösungen

  1. Lokale Installation:

Bei On-Premise-Lösungen erfolgt die Installation und Ausführung von Software auf den eigenen Servern oder Rechenzentren des Unternehmens, die sich physisch an seinem Standort befinden und von einer internen Abteilung gewartet und betrieben werden.

  1. Eigenständige Verwaltung:

Entsprechend sind solche Unternehmen für die Verwaltung, Wartung, Aktualisierung und Sicherheit ihrer On-Premise-Systeme selbst verantwortlich. Dies beinhaltet oft auch das interne IT-Personal, das sich um Hardware, Software und Sicherheitsaspekte kümmert.

  1. Datenkontrolle:

On-Premise-Lösungen bieten Unternehmen die Möglichkeit, direkte Kontrolle über ihre Daten auszuüben, da die Informationen lokal auf den eigenen Servern gespeichert und verarbeitet werden.

  1. Anpassungsmöglichkeiten:

On-Premise-Lösungen ermöglichen eine tiefgreifende Anpassung an die charakteristischen Anforderungen eines Unternehmens. Dies kann wichtig sein, wenn branchenspezifische oder hochgradig angepasste Software erforderlich ist.

  1. Kapitalkosten:

Die Bereitstellung von On-Premise-Lösungen erfordert oft erhebliche Initial-Investitionen in Hardware, Softwarelizenzen und IT-Infrastruktur. Diese Kapitalkosten sind im Voraus zu tragen. Es lohnt sich also lediglich in solchen Fällen, in denen das jeweilige Geschäftsmodell auf einer idiosynkratischen Behandlung von Datensätzen aufbaut, oder die Informationen derart sensibel sind, dass sich eine sichere On-Premise-Speicherung als einfachste Lösung anbietet.

 

In der Cloud oder On-Premise?

Im Gegensatz zu firmeneigenen On-Premise-Lösungen steht die cloudbasierte Bereitstellung, bei der Softwareanwendungen und/oder andere IT-Ressourcen über das Internet von externen Anbietern bezogen werden. Cloud Computing bietet Vorteile wie eine extrem gesteigerte Skalierbarkeit, flexiblere Kostenstrukturen und die relativ einfache Auslagerung von Wartungsaufgaben. Dabei sind die Daten allerdings extern gespeichert und die Funktionalität ist auf den fortlaufenden Service einer dritten Partei angewiesen.

 

Fazit

Die Entscheidung für On-Premise oder Cloud hängt von den spezifischen Bedürfnissen, Sicherheitsanforderungen, vorhandenen Budgets und anderen Faktoren eines Unternehmens ab. Manche Organisationen bevorzugen On-Premise-Lösungen, um mehr Kontrolle über ihre IT-Infrastruktur zu haben, während andere die Flexibilität und Skalierbarkeit der Cloud zu schätzen wissen. Oftmals wird auch eine Mischung, das sogenannte "Hybridmodell", genutzt, um die Vorteile beider Ansätze zu kombinieren.

 

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