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NoSQL

Was ist NoSQL?

NoSQL steht für Not Only SQL und bezieht sich auf eine breite Klasse von Datenbankmanagementsystemen, die sich von traditionellen relationalen Datenbanken unterscheiden. NoSQL-Datenbanken wurden entwickelt, um spezifische Anforderungen zu erfüllen, die in modernen Anwendungen auftreten, insbesondere in Bezug auf die Verarbeitung großer Datenmengen, eine hohe Skalierbarkeit, flexible Datenschemata und distribuierte Datenarchitekturen.

 

Wichtige Merkmale von NoSQL-Datenbanken

  1. Nicht-relationale Datenmodelle

Im Gegensatz zu relationalen Datenbanken, die auf einem tabellenbasierten Ansatz beruhen, verwenden NoSQL-Datenbanken verschiedene Datenmodelle wie etwa Key-Value-Stores, Dokumenten-orientierte Datenbanken, Wide-Column-Stores und Graphdatenbanken.

  1. Schema-Flexibilität

NoSQL-Datenbanken bieten oft eine flexible Datenschemamodellierung, was bedeutet, dass die Datenbanken in der Lage sind, unterschiedliche Datentypen und -strukturen zu speichern, ohne dabei an ein fixes Schema gebunden zu sein.

  1. Skalierbarkeit

Viele NoSQL-Datenbanken sind für horizontale Skalierbarkeit optimiert, was bedeutet, dass sie leicht durch Hinzufügen neuer Hardware-Ressourcen erweitert werden können, um mit wachsenden Datenmengen und entsprechenden Lasten umzugehen.

  1. Hohe Leistung

NoSQL-Datenbanken sind oft auf die Verarbeitung großer Datenmengen und schnelle Lese- und Schreibzugriffe ausgelegt. Dies kann durch den Verzicht auf komplexe Transaktionen und den Einsatz von spezialisierten Speicher- und Indexierungsmechanismen erreicht werden.

  1. Distribuierte Datenarchitekturen

Viele NoSQL-Datenbanken sind für den Einsatz in verteilten oder cloudnativen Umgebungen konzipiert. Sie unterstützen eine einfache Skalierung über mehrere Server hinweg.

  1. Kein Structured-Query-Language-Zwang

Während einige NoSQL-Datenbanken SQL-ähnliche Abfragesprachen unterstützen, sind sie nicht darauf beschränkt. Einige Datenbanken haben eigene API-Sprachen oder folgen spezifischen Abfragelogiken.

 

Fazit

Es ist wichtig zu beachten, dass NoSQL nicht gleichbedeutend mit kein SQL ist, sondern darauf hinweist, dass NoSQL-Datenbanken zusätzlich zu SQL auch andere Datenmodelle und -speichermechanismen unterstützen können. Beispiele für NoSQL-Datenbanken sind MongoDB (Dokumenten-orientiert), Cassandra (Wide-Column-Store), Redis (Key-Value-Store) und Neo4j (Graphdatenbank).

 

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