Was ist Software?
Software ist ein Sammelbegriff für Computerprogramme und die zugehörigen Daten. Programme enthalten Anweisungen, mit denen Computer, Smartphones oder andere elektronische Geräte Aufgaben ausführen.
Zur Software gehören beispielsweise Betriebssysteme, Browser und Textverarbeitungsprogramme. Die Hardware umfasst dagegen die physischen Bestandteile eines Geräts, etwa Prozessor, Arbeitsspeicher und Bildschirm. Software wird auf dieser Hardware gespeichert und ausgeführt.
Beispiele für Software
Die folgenden Beispiele zeigen unterschiedliche Aufgaben von Software. Die Kategorien überschneiden sich teilweise: Betriebssysteme gehören beispielsweise zur Systemsoftware, während Datenbankprogramme andere Anwendungen mit Daten versorgen.
1. Betriebssysteme wie Windows, macOS und Linux
Betriebssysteme sind eine grundlegende Softwarekomponente, die die Interaktion zwischen Hardware und Anwendungssoftware ermöglicht. Sie steuern die Ressourcen des Computers und bieten Benutzer:innen eine Schnittstelle zur Ausführung von Anwendungen und zur Verwaltung von Daten und Dateien.
2. Anwendungssoftware wie Microsoft Office und Adobe Creative Cloud
Anwendungssoftware unterstützt konkrete Aufgaben der Nutzer:innen. Beispiele sind Microsoft Word für Textverarbeitung, Excel für Tabellenkalkulation, Firefox als Webbrowser oder Outlook für E-Mails. Auch Bildbearbeitung, Computerspiele und mobile Apps gehören dazu.
3. Entwicklungswerkzeuge wie Visual Studio und Compiler
Entwickler:innen verwenden Entwicklungswerkzeuge, um Programme zu schreiben, zu testen und Fehler zu beheben. Dazu gehören Code-Editoren, Entwicklungsumgebungen, Compiler und Debugger. Programmiersprachen wie Python legen fest, wie der Quellcode geschrieben wird; Interpreter oder Compiler verarbeiten diesen Code.
4. Datenbankmanagementsysteme wie MySQL, Oracle Database und MongoDB
Datenbankmanagementsysteme speichern und verwalten Daten und ermöglichen ihre Abfrage. Anwendungen nutzen sie beispielsweise für Kundendaten, Produktbestände oder Transaktionsprotokolle. Je nach System werden die Daten in Tabellen, Dokumenten oder anderen Strukturen organisiert. Grundlagen erläutert unser Eintrag zur SQL-Datenbank.
5. Weitere Systemsoftware wie Treiber und Dienstprogramme
Zur Systemsoftware gehören neben Betriebssystemen auch Programme, die den Betrieb des Geräts unterstützen. Treiber ermöglichen beispielsweise die Zusammenarbeit mit einem Drucker. Dienstprogramme helfen bei Wartung oder Datensicherung. Auch Firmware, etwa in einem Router, ist Software: Sie übernimmt grundlegende Funktionen des Geräts.
Muss Software auf dem eigenen Gerät installiert sein?
Software kann lokal installiert sein, etwa ein Betriebssystem oder eine Desktop-Anwendung. Andere Anwendungen werden über den Browser genutzt. Dabei laufen Teile der Verarbeitung auf Servern, während das eigene Gerät die Oberfläche darstellt und Eingaben übermittelt.
Bei Software as a Service, kurz SaaS, stellt ein Anbieter eine Anwendung als Dienst bereit. Das beschreibt die Bereitstellung, keine eigene Funktionsklasse. Beispielsweise kann eine Textverarbeitung lokal oder als Browseranwendung angeboten werden.
Für Unternehmen umfasst Software außerdem Anwendungen zur Steuerung von Geschäftsprozessen. Beispiele und Einsatzbereiche erklärt der Glossarbeitrag zur Unternehmenssoftware.
Software verstehen und Entwicklungen einordnen
Software verändert, wie Menschen arbeiten und Unternehmen ihre Prozesse gestalten. Welche Entwicklungen sind dabei relevant, und welche Entscheidungen ergeben sich daraus? Alle zwei Monate ordnet Robert Tech Themen rund um Software, KI und digitale Transformation ein. Der Assecor-Newsletter bietet ausgewählte Fachbeiträge und Ressourcen zur Vertiefung.
Fazit zur Software
Software ermöglicht die Nutzung elektronischer Geräte und unterstützt unterschiedliche Aufgaben. Betriebssysteme und andere Systemprogramme schaffen die technischen Grundlagen; Anwendungen helfen beispielsweise beim Schreiben, Kommunizieren oder Verwalten von Daten. Entwicklungswerkzeuge dienen der Erstellung und Pflege weiterer Programme.
Eine ergänzende Einordnung der Softwarearten bietet IBM im Überblick zur Softwareentwicklung. Wie Programme erstellt und weiterentwickelt werden, erläutert unser Glossareintrag zur Softwareentwicklung.
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Häufige Fragen zu Software
Was ist Software einfach erklärt?
Software umfasst Computerprogramme und die zugehörigen Daten. Die Programme enthalten Anweisungen, mit denen ein Gerät Aufgaben ausführt. Dazu gehören etwa das Betriebssystem, ein Browser oder eine Textverarbeitung. Software wird auf Hardware gespeichert und ausgeführt. Sie kann lokal installiert sein oder über einen Dienst im Browser genutzt werden.
Was sind fünf Beispiele für Software?
Fünf Beispiele sind Windows als Betriebssystem, Microsoft Word zur Textverarbeitung, Firefox als Browser, Visual Studio als Entwicklungsumgebung und MySQL als Datenbankmanagementsystem. Sie erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Die Kategorien sind nicht vollständig getrennt: Ein Betriebssystem gehört beispielsweise zugleich zur Systemsoftware.
Was ist der Unterschied zwischen Hardware und Software?
Hardware bezeichnet die physischen Bestandteile eines Geräts, beispielsweise Prozessor, Bildschirm oder Tastatur. Software umfasst Programme und die zugehörigen Daten. Beide wirken zusammen: Ein Textverarbeitungsprogramm verarbeitet Eingaben, während die Hardware das Programm ausführt und das Ergebnis anzeigt. Eine gespeicherte Datei benötigt zudem ein geeignetes Programm.
Welche Arten von Software gibt es?
Eine verbreitete Einteilung unterscheidet Systemsoftware, Anwendungssoftware und Entwicklungswerkzeuge. Systemsoftware unterstützt den Gerätebetrieb, Anwendungen konkrete Aufgaben und Entwicklungswerkzeuge die Erstellung von Programmen. Weitere Einteilungen betrachten etwa Standard- und Individualsoftware oder die Bereitstellung als lokale Anwendung oder Cloud-Dienst.