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Qualitätsmagement

Keine gute Software ohne ausgeprägtes Testing! Jeder Entwicklungsprozess bedarf einer iterativen Evaluation hinsichtlich der Qualität des Ergebnisses, soll denn sichergestellt werden, dass das Produkt auch möglichst lange seinen antizipierten Zweck erfüllt. Im Rahmen der Softwareentwicklung existieren mehrere formalisierte Instrumente der Qualitätssicherung. Grundlage des Qualitätsmanagements ist hierbei häufig die Zertifizierung ISO 9001. Unter diesem Banner laufen die Fäden der Qualitätssicherung zusammen: eine kohärente Dokumentation der Entwicklung ist dabei ebenso wichtig wie die Etablierung erprobt eingespielter Prozesse. Alles muss auf die kontinuierliche Wartung eines stabil laufenden Endprodukts hin ausgerichtet sein. Qualität ist stets als relationales Ergebnis hinsichtlich des jeweiligen Anwendungsbereichs aufzufassen.

Das Ziel des Qualitätsmagements

Das Ziel des Qualitätsmanagements besteht darin, Kundenanforderungen zu erfüllen oder diese gar zu übertreffen, effiziente Abläufe zu schaffen, Fehler zu minimieren und die generelle Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens zu stärken. Es geht nicht nur darum, fehlerfreie Produkte herzustellen, sondern auch darum, die Kundenerwartungen zu verstehen und ihre Bedürfnisse zu erfüllen.

Die verschiedenen Prinzipien des Qualitätsmanagements

Der fein abgestimmte Prozess des Qualitätsmanagements bezieht seine Schlagkraft aus verschiedenen Prinzipien:

  1. Qualitätsplanung: Die Festlegung von Qualitätszielen, -standards und -richtlinien sowie die Entwicklung von Plänen zur Umsetzung dieser Ziele.
  2. Qualitätskontrolle: Die Überwachung und Messung von Prozessen und Produkten, um sicherzustellen, dass sie den definierten Qualitätsstandards entsprechen. Dies beinhaltet Inspektionen, Tests und statistische Analysemethoden.
  3. Qualitätsverbesserung: Die kontinuierliche Verbesserung von Prozessen, Produkten und Systemen, um die Qualität zu steigern. Hier kommen Tools und Methoden wie das PDCA-Zyklus (Plan-Do-Check-Act), Six Sigma oder Lean Management zum Einsatz.
  4. Kundenzentrierung: Die Ausrichtung aller Aktivitäten auf die Bedürfnisse und Erwartungen der Kunden. Kundenfeedback und Beschwerdemanagement spielen eine wichtige Rolle, um Verbesserungspotenziale zu identifizieren.
  5. Schulung und Schulung: Die Bereitstellung von Schulungen und Weiterbildungen, um das Bewusstsein und die Kompetenz aller Mitarbeiter im Hinblick auf Qualität und Qualitätsmanagement zu erhöhen.
  6. Risikomanagement: Die Identifizierung, Bewertung und Bewältigung von Risiken, die sich auf die Qualität auswirken können. Das umfasst das proaktive Erkennen von potenziellen Problemen und die Implementierung von Maßnahmen zur Risikominimierung.

Abschließend lässt sich sagen, dass ein gutes Qualitätsmanagement als integraler Bestandteil der Unternehmenskultur gelten kann und somit maßgeblich von jedem einzelnen Mitarbeitenden getragen wird.


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