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Resiliente Unternehmenskultur – Widerstandsfähig in die Zukunft

Früher oder später sieht sich jedes Unternehmen mit Schwierigkeiten konfrontiert. Ob es sich dabei um Probleme hinsichtlich des Geschäftsmodells handelt, oder um einen wachsenden Unmut innerhalb der Belegschaft, ist in erster Linie unerheblich. Wichtiger ist es zu wissen, dass auch holprige Zeiten vorüber gehen und einen nicht ganz unwesentlichen Lernprozess loszutreten vermögen.
Inhaltsverzeichnis

Eine der wichtigsten Fähigkeiten in dieser Hinsicht, ist jene der organisationalen Resilienz. Dabei handelt es sich um einen Prozess, bei dem vor allem die Zukunftsfähigkeit der Organisation in Gänze in den Fokus rückt. Die IT-Branche bietet sich als Testfeld für den zukunftsträchtigen Einsatz neuer Technologien und deren Wirkung hinsichtlich einer generellen Resilienz an.

 

Was bedeutet es, eine resiliente Unternehmenskultur zu pflegen?

Eine resiliente Unternehmenskultur zu pflegen bedeutet, ein Umfeld zu schaffen, das die in ihm tätigen Individuen in die Lage versetzt, sich an Veränderungen anzupassen, Schwierigkeiten zu überwinden und gestärkt aus Herausforderungen hervorzugehen. Resilienz bezieht sich auf die Fähigkeit eines Unternehmens, sich auf unerwartete Ereignisse einzustellen, sich von diesen zu erholen und sich langfristig auf eine sich verändernde Umgebung einzustellen. In einer schnelllebigen Welt, die von Hypes und Trends geprägt ist, ist Resilienz eine grundlegende Fähigkeit, die auf lange Sicht eine gewisse Sicherheit zu spenden vermag.

Wichtige Aspekte einer resilienten Unternehmenskultur

Um sich als Unternehmen nachhaltig resilient aufzustellen ist es wichtig, den Spagat zwischen dem Festzurren bestimmter Richtlinien und einer weiterreichenden Flexibilität zu schaffen. Im folgenden Abschnitt wollen wir ein paar der wichtigsten Aspekte näher beleuchten, die sich als äußerst gewinnbringend hinsichtlich einer generellen organisationalen Resilienzstrategie herausstellen können.

Zunächst sei allerdings darauf hingewiesen, dass die Pflege einer resilienten Unternehmenskultur kontinuierliche Anstrengungen und ein Bewusstsein auf allen Ebenen der Organisation bzw. des Unternehmens erfordert. Es handelt sich dabei um eine langfristige Investition, die dazu beiträgt, widerstandsfähig gegenüber den alltäglichen Herausforderungen der sich ständig ändernden Geschäftsumgebung in Erscheinung zu treten. Es ist dementsprechend nicht damit getan, den Aufbau einer resilienten Unternehmenskultur wie ein einmaliges Projekt zu behandeln, sondern es kommt viel eher dem Start eines potenziell unendlichen Prozesses gleich.

Zu den wichtigsten Grundaspekten einer resilienten Unternehmenskultur zählt die offene Kommunikation. Eine solche hat zwei wesentliche Bestandteile, als da wären: gut strukturierte Kommunikationskanäle samt der Nutzung entsprechend abgestimmter Tools, und die Etablierung einer vollzugsorientierten, gleichsam respektvollen Sprache, die es erlaubt, Nachfragen zu platzieren und Probleme offen zu thematisieren.

Als zweiter Aspekt, sei an dieser Stelle die Bedeutung einer generellen Lernbereitschaft hervorgehoben. Entsprechend der Maxime des life-long learnings, dass es stets Sachverhalte gibt, die (noch) nicht verstanden wurden, erscheint es maximal wichtig, sich nicht nur mit vermeintlichen Expert:innen, sondern auch mit entsprechend neugierigen Kolleg:innen zu umgeben. Ähnlich wie im Falle der offenen Kommunikation gilt auch hier die emphatische Zweiteilung der Strategie: auf der einen Seite steht die Geisteshaltung, die es zu fördern gilt: Etwa, indem Events wie Hackathons oder Barcamps einen nicht unerheblichen Teil an Ownership in Aussicht stellen. Auf der anderen Seite geht es um die Betonung geeigneter Infrastruktur, um sich den Wissensdurst entsprechend zunutze machen zu können.

Ein weiterer, nicht zu verachtender Faktor ist denn auch die Veränderungsakzeptanz. Dabei handelt es sich um die generelle Einstellung gegenüber (tiefgreifendem) Wandel, auch und gerade hinsichtlich des eigenen Geschäftsmodells. Veränderungsakzeptanz will dabei sowohl vom Top-Management als auch von der gesamten Belegschaft verkörpert werden: Auf allen Ebenen geht es darum, produktiv mit den ins Haus stehenden Änderungen verfahren zu können, nicht in einen Zustand katatonischer Paralyse zu verfallen, wird es einmal brenzlig. Der sprichwörtliche „kühle Kopf“ sollte stets mit von der Partie sein.

All das führt uns zu unserem finalen Aspekt (eine vollständige Aufzählung könnte hingegen gut und gerne noch einige Absätze mehr umfassen): Emotionale Intelligenz. Ebenso wichtig, wie die fachliche Kompetenz aller Mitarbeitenden sind die mitgebrachten Soft Skills. Es ist von großer Wichtigkeit, dass zwischenmenschliches Verständnis und entsprechende Wertschätzung im Rahmen der Unternehmensführung gelebt werden. Das kann bedeuten, proaktiv die Wünsche und Bedürfnisse von Mitarbeitenden aufzunehmen und sie individuell wirken zu lassen. Es kann gleichzeitig auch bedeuten, Kommunikationsroutinen selbst unter den Maßgaben einer gewissen Flexibilität aufzusetzen, also nicht zwangsläufig nach Schema F zu verfahren, sondern die jeweiligen Eigenarten von Mitarbeitenden aufzunehmen, selbst von ihnen zu lernen und die eigenen Defizite reflexiv und überaus selbstkritisch aufzuarbeiten.

Fazit

Mitarbeitende sind mehr als Human Ressourcen, sie sind das Rückgrat einer jeden funktionierenden Organisation, bzw. eines jeden funktionierenden Unternehmens. Organisationale Resilienz bedeutet entsprechend immer auch den Fokus auf die Bedürfnisse und Wünsche innerhalb der Belegschaft zu legen, sich von deren geballter Erfahrung inspirieren zu lassen und sich nicht blindlings in den eigenen Visionen zu verlaufen.

Wer ernsthaft glaubt, dass organisationale Resilienz von oben verordnet werden kann, der hat das Konzept nicht verstanden! Alles, was es wirklich braucht, ist ein initialer Zündfunke, der einen regelrechten Flächenbrand zu entfachen vermag.

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