
In einem zunehmend digitalisierten Umfeld ist die kontinuierliche Modernisierung von IT-Systemen essenziell, um langfristige Effizienz und Zukunftsfähigkeit zu gewährleisten. Gemeinsam mit der DATEV eG, einem der führenden Softwarehäuser für die Bereiche Steuer, Finanzen und Recht, arbeitet die Assecor GmbH im Geschäftsfeld PWS (Personalwirtschaft) an der strukturierten Erneuerung bestehender Datenübermittlungsverfahren.
Im Rahmen der unternehmensweiten Standardisierung müssen sämtliche internen Datenübermittlungsverfahren auf unicodefähige Online-Services umgestellt werden, um eine einheitliche Codierung zu gewährleisten und damit Fehlerquellen zu minimieren.
Diese technische Umstellung stellt nicht nur eine infrastrukturelle, sondern auch eine organisatorische Herausforderung dar. Aufgrund des Umfangs der Arbeiten und der begrenzten internen Kapazitäten wurde die Assecor GmbH beauftragt, das Vorhaben maßgeblich zu unterstützen.
Die Zielsetzung: durch moderne und robuste Prozesse die wartungsarme und skalierbare Architektur weiterzuentwickeln, die künftige Datenflüsse stabil und effizient verarbeitet.
„Die Modernisierung unseres A1-Services war der erste wichtige Schritt – Assecor hat hier durch technisches Know-how und saubere Implementierung überzeugt.“
Ein zentrales Element des Projekts ist der sensible Umgang mit Legacy Code, der mit größter Sorgfalt analysiert und modernisiert werden muss, um stabile und wartbare Systeme zu gewährleisten.
Im Rahmen der Analyse wurde auch der Einsatz KI-gestützter Modernisierungsansätze geprüft. Aufgrund grundlegender Änderungen von Prozess- und Programmierparadigmen sowie der engen fachlichen Kopplung im Altsystem entschied sich das Team bewusst für eine kontrollierte, architekturbasierte Transformation.
Der Projektstart fokussierte sich auf den besonders kritischen A1-Service, dessen vollständige Erneuerung als Referenz für weitere Unicode-Migrationen diente. Danach ging es weiter mit diversen anderen Verfahren wie: BA-BEA, AKK, DaBPV und derzeit arbeiten wir an EEL.
Das Projektteam arbeitet eigenverantwortlich nach agilen Prinzipien und in enger Abstimmung mit dem internen Partnerteam – mit klaren Zyklen, dokumentierter Qualität und stabilen Feedbackschleifen.
Java, Spring Boot, Kafka, SonarQube und Cloud Foundry bilden die technische Basis. Dokumentation und Koordination erfolgen über Confluence, Conceptboard und Markdown.
Die Umsetzung wird planmäßig fortgeführt und skaliert. Schon jetzt zeigen sich konkrete Mehrwerte: Eine klar strukturierte Roadmap, ein belastbarer Migrationspfad und mehrere unicodefähige Verfahren konnten produktiv gesetzt werden. Das reduziert Fehlerquellen und verkürzt Durchlaufzeiten signifikant.
Der entscheidende Vorteil für den Kunden: deutlich reduzierter Wartungsaufwand, eine zukunftssichere technologische Basis und eine nachhaltige Steigerung der operativen Effizienz.