Softwareautomatisierung bezieht sich ganz generell auf den Einsatz von Technologien und Tools, um wiederkehrende Aufgaben oder Prozesse in der Softwareentwicklung oder im IT-Betrieb automatisch durchzuführen. Dies umfasst das Schreiben von Skripten, das Herstellen von Bots und/oder den Einsatz von Automatisierungstools, um manuelle Arbeitsabläufe konsequent zu vereinfachen und zu beschleunigen. Diese tendenzielle Automatisierung sorgt dafür, dass sich Arbeitsabläufe effizienter gestalten lassen, sie reduziert menschliche Fehler auf ein Minimum und ermöglicht es Entwickler:innen letzten Endes, sich grundsätzlich kreativeren Aufgaben widmen zu können.
Im Folgenden wollen wir uns drei Beispiele für die prozessuale Softwareautomatisierung ansehen und so ein Gefühl für die Möglichkeiten entwickeln, die potenziell ins Haus stehen.
Diese Beispiele zeigen, wie Softwareautomatisierung den Entwicklungsprozess zu optimieren vermag, die Qualität der Software verbessert und die Effizienz in der IT-Branche generell zu steigern verspricht.
Durch clevere und passgenaue Automatisierung wird es uns langfristig möglich sein, immer komplexeren Problemen immer schneller und routinierter zu begegnen. Es mag kein Allheilmittel sein und wir befinden uns mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht kurz vor einem paradiesischen Zustand absoluter individueller Freiheit. Allerdings sind die Wandlungen, denen „althergebrachte“ Tätigkeitsprofile im Licht der zunehmenden Automatisierung ausgesetzt sind, mit einer stärkeren Betonung menschlicher Kontrollleistung des maschinell Geschaffenen anstatt einer gänzlich eigenen Schöpfung verbunden. Und das lässt sich ja auch als ein Schritt in Richtung mehr Selbstbestimmung framen.